Tag-Archiv für 'widerstand'

G20 auf den Kopf stellen!

Jingle:

Auswahl von Mobi-Videos:

Spiel für unterwegs, vor + nach Aktionen oder in der GeSa:
Demo-Poly

…. und zu guter letzt eine „Schnapsidee“:
Soli-Mexikaner gegen G20

Mexikaner-Rezept zum Selbermachen:

Ihr wollt euch an der Aktion beteiligen, wisst aber nicht wie der Mexikaner-Schnaps hergestellt wird? Dann haben wir hier das Original-Rezept aus dem Steppenwolf für euch, welcher als erster Laden Ende der 1980er-Jahre den Mexikaner-Schnaps auf St. Pauli verkauft hat.

Hier das Originalrezept aus dem Steppenwolf:

1 FL 0,7 l Korn,
3 Fl. 0,7 l Tomatensaft,
1 FL 0,5 l Taki Taki (oder Sangrita Pikant).
3 cl Tabasco,
1 EL Pfeffer und
1 Tl Salz
am besten in einem großen Topf und verrühren. Ergibt ca. 4 Fl / 0,7 l

→ Natürlich kann der Mexikaner durch die Zugabe weiterer Zutaten wie zum Beispiel Chilipulver oder Zucker noch weiter nach eigenem Geschmack verfeinert werden

Göttingen goes G20!

Beim G20-Gipfel am 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg kommen die Vertreter*innen der 19 mächtigsten Industrie- und Schwellenländer und der EU zusammen. Dort wird in ihrem Sinne über die internationale Finanz- und Wirtschaftspolitik verhandelt, die weltweit zu Krisen, Armut, Ausbeutung, Krieg und Umweltzerstörung führt und maßgeblichen Einfuss auf unser Zusammenleben hat.
In Hamburg laufen die Vorbereitungen zu den Protesten seit Monaten auf Hochtouren, die neuesten Infos und auch Links zu vielen anderen Netzwerken und Aktiven findet ihr auf der Seite #No G20 2017.

In Göttingen sind mehrere Veranstaltungen von unterschiedlichen Ortsgruppen geplant, bei denen gemeinsam diskutiert wird und auf die Proteste gegen den G20 vorbereitet wird:
Die Ankündigungen und Termine findet ihr auf der eigens dafür eingerichteten Facebook-Seite. Neben inhaltlich-passenden Veranstaltungen, wie beispielsweise „Gegen die Kriege, die sie führen, den Frieden organisieren! – Die Freiheitsbewegung Kurdistans zu G20″ von YXK am 20.06.2017 wird es auch Veranstaltungen zur aktiven Vorbereitungen geben, wie beispielswiese „Kreativ gegen G20″ am 11.06.2017 im Juzi oder auch einem Blockadetraining mit der GJ und ver.di am 29.06.2017, sowie expliziete Mobilisierungsveranstaltungen geben. Teilweise werden die Orte und Zeiten noch veröffentlicht, seht also einfach ab und zu mal auf der Facebook-Seite von Göttingen goes G20 vorbei!

Lasst uns den Gipfel in Hamburg gemeinsam auf den Kopf stellen!
Gemeinsam wollen wir grenzenlose Solidarität üben und unseren Wiederstand gegen die Politik der G20 auf die Straßen bringen, in Hamburg und in Göttingen!

Göttingen goes G20

Antifaschistinnen im Widerstand gegen die NS-Diktatur

Wir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung kommende Woche mit Brunhild Müller-Reiß im Roten Buchladen. Wir hoffen auf ein zahlreiches Erscheinen und auf eine anregende Diskussion mit euch! Bis Donnerstag kommende Woche (am 27. November) um 19 Uhr:

Programm „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“ ist da!

Gedenken an die Opfer des National­sozialismus

Dieses Jahr gibt es ein umfangreiches Programm der Veranstaltungsreihe Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus, es gibt viele spannende Vorträge, Diskussionen, Lesungen, Ausstellungen und mehr vom 9. November 2014 bis zum 30. Januar 2015.
Es fängt an mit dem „Gedenken an die Pogromnacht von 1938″ am Platz der Synagoge in Göttingen um 18 Uhr am 9. November 2014. Am 27. Januar 2015, zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Ausschwitz geht es im Gespräch mit der Autorin Lizzie Doron (Tel Aviv) um 19.30 Uhr in der Paulinerkirche u.a. um die Geschichte der Überlebenden, deren Schweigen und die Tradierung ihrerer Traumata. Lizzie Doron wird aus ihren Büchern lesen. Wir sprechen über die Erinnerung an die Shoah, wenn die letzten Überlebenden gestorben sein werden.

Wir freuen uns auf diese und die vielen anderen spannenden Veranstaltungen, wie auch auf unsere eigene zu „Antifaschistinnen im Widerstand gegen die NS-Diktatur“, eine Lesung und Gespräch mit Brunhild Müller-Reiß am 27. November im Roten Buchladen um 19 Uhr.

Das Programm liegt ab sofort in Göttingen an vielen Orten aus, oder ihr findet es auch online auf der Seite der Veranstaltungsreihe: hier.

Freiheit ist nicht wählbar!


Für Samstag den 21. September, einen Tag vor der Bundestagswahl, ruft die Gruppe ‚Freiheit ist nicht wählbar‘ zu einer Kundgebung am Jacobikirchof um 12 Uhr auf um ein sicht- und hörbares politisches Zeichen abseits der Wahl zu setzen:

Freiheit ist nicht wählbar !
Gegen Krieg, Rassismus und Krisenpolitik
für eine solidarische Gesellschaft statt Rassismus und Spaltung
Kundgebung | 21. September | 12 Uhr | beim Jakobikirchhof

Für Samstag, den 21. September 2013, einen Tag vor den Bundestagswahlen, rufen wir zu einer Kundgebung gegen Krieg, Rassismus, Ausbeutung und Krisenpolitik auf.
An dem Tag wollen wir den weiter zunehmenden sozialen Angriffen auf unsere Lebensbedingungen Widerstand entgegensetzen und der Forderung nach einer solidarischen Gesellschaft Nachdruck verleihen.

Nur ein Kreuz auf dem Wahlzettel wird an den herrschenden Strukturen nicht viel ändern. Vielmehr kann ein Kreuz auch als Legitimation der Regierung und aktuellen Politik verstanden werden.
Die Politik seit der Entstehung der BRD, egal ob Rot, Schwarz, Gelb, Grün, Kohl oder
Schröder lässt sich in wenigen Worten zsammenfassen:
weltweite Kriegseinsätze, Militarisierung der Gesellschaft, massiver Sozialabbau, Abschaffung der Arbeitslosenhilfe, wachsende Zahl an Zeitarbeiter_innen, geheimdienstliche und polizeiliche Aufrüstung, Verschärfung der rassistischen Ausländergesetze und Abschiebepolitik, vertraglich gesichertes Fortbestehen der Atomkraft. Parallel dazu rüstet der Staat im Inneren durch die Ausweitung polizeilicher Maßnahmen, Überwachung von Telefon und Internet und vieles andere weiter auf.
Zur Wahl steht lediglich das Personal, das den staatlichen Herrschaftsapparat verwalten und gute Rahmenbedingungen für Konkurenz und Ausbeutung, Krieg und Profite schaffen will. Ein staatlicher Apparat, dessen Kanzler_innen beim TV Duell noch immer das selbst verursachte soziale Elend verteidigen.
Der Ausgrenzung, der Repression und dem Sozialabbau setzen wir die Forderung nach einer solidarischen Gesellschaft entgegen.
Besonders dringend ist momentan die Solidarität mit den Refugee Protestcamps, die ständig von Polizei und Nazis angegriffen werden und somit von der Straße weggejagt und eingeschüchtert werden sollen.
Seit dem 3. September halten 55 Geflüchtete das münchener DGBHaus besetzt. Sie
protestieren gegen die menschenunwürdigen Bedingungen der Asylpolitik der BRD und fordern unter anderem die Abschaffung von Essenspaketen, der Residenzpflicht und von Arbeitsverboten.

Widerstand und Solidarität ist unsere AGENDA. Es gibt für uns keine andere WAHL.

    „In Erwägung, daß wir der Regierung
    Was sie immer auch verspricht, nicht traun
    Haben wir beschlossen, unter eigner Führung
    Uns nunmehr ein gutes Leben aufzubaun.“
    (Bertolt Brecht)

Deshalb sind wir pünktlich.

Auseinandersetzung um Critical Whiteness nach dem No-Border-Camp 2012

Im Verlauf des No-Border-Camp 2012 in Köln ist es zu einer heftigen Auseinadersetzung um Rassismus in der Linken, der praktischen Umsetzung von Critical Whiteness und der Möglichkeit von Bündnissen zwischen People of color und Weiß-Deutschen gekommen. „Critical Whiteness“ ist ein Ansatz der Rassismuskritik, der Strategien in den Blick nimmt mit der tagtäglich weiße Vorherrschaft aufrechterhalten und abgesichert wird, was unter anderem dazu führt, dass Weiß-Deutsche in dieser Gesellschaft einen Haufen Vorteile gegenüber People of color haben. Die Debatte ist heftig und offensichtlich auch für viele schmerzhaft verlaufen. Im Folgenden ein Überblick über bisherige Texte, welche die Debatte auf dem Camp aufgreifen und nachbereiten. (mehr…)