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#NOTDDZ

Am 2.6.2018 wollen sich in Goslar Neonazis aus ganz Deutschland und darüber hinaus unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft – Unser Signal gegen Überfremdung“ versammeln, um ihre menschenverachtende Ideologie auf die Straße zu tragen. Bereits zum 10. Mal rufen ost- und westdeutsche Neonazis zum jährlichen Tag der deutschen Zukunft (TddZ) auf, eine Kampagne die mit der Demonstration im Juni in einer ausgewählten Stadt ihren Abschluss findet. Unser klares Ziel ist es den TddZ in Goslar zu verhindern!

Keine Zukunft für Nazis!
Wir werden uns in Goslar den Neonazis mit ihrer menschenfeindlichen Ideologie entgegenstellen und verhindern, dass sie am 2. Juni marschieren werden. Denn wir haben die Chance, einen der letzten bundesweit relevanten Neonaziaufmärsche auf den Trümmerhaufen der Geschichte zu verfrachten. Wir werden das große Netzwerktreffen der rassistischen Täter und NS-Verherrlicher zu ihrer größten Misere gestalten. Wir begegnen der Drohkulisse, die von den Teilnehmenden des TddZ gegen Migrant*innen und Geflüchte aufgebaut wird, mit einem klaren Signal: Kein Fußbreit der neonazistischen und faschistischen Ideologie! An diesem Tag wird ein breites gesellschaftliches Bündnis zeigen, was es von dem Vorhaben der Nazis hält. Wir zeigen uns solidarisch mit allen Aktionsformen, die dazu beitragen den TddZ zu verhindern. Es gilt den Neonazis das Leben so schwer wie nur möglich zu machen.

Für eine grenzenlose Solidarität und eine emanzipatorische Gesellschaft! Kommt mit uns am 2. Juni auf die Straße und lasst uns gemeinsam den „Tag der deutschen Zukunft“ verhindern!

Den ganzen Aufruf findet ihr hier.
Und alle Infos für den Tag gibt’s beim antifaschistischen Bündnis Keinen Tag der deutschen Zukunft

Holt euch Busfahrkarten für die gemeinsame Anreise aus Göttingen im roten Buchladen!

Am Mittwoch gibt es eine letzte Infoveranstaltung zu den Protesten gegen den „Tag der deutschen Zukunft 2018″ in Goslar
30.05. | 19 Uhr | Juzi Göttingen |

„Viel wurde über uns geredet, jetzt reden wir!“ Stellungnahme von Geflüchteten in Ellwangen

In der Nacht zum 30. April verhinderten Bewohner*innen der baden-württembergischen Landeserstaufnahme (LEA) in Ellwangen die Abschiebung eines jungen Mannes. Die Protestaktion war friedlich.
Was folgte wenige Tage darauf von Seiten der Polizei?
Bewaffnete und vermummte Hundertschaften überraschten die Bewohner*innen im Schlaf, schikanierten, sperrten ein, schlugen und verhafteten Leute.
Weil aus der Solidaritätsaktion der Geflüchteten seitdem eine beispiellose Hetzkampagne gegen Geflüchtete in der deutschen Presse gefahren wird, verlinken wir hier das Video der Pressekonferenz der Bewohner*innen von Ellwangen und ihrer Unterstützer*innen.
Die rassistische Berichterstattung und die Lügen von angeblich Polizisten angreifenden, gewalttätigen Asylbewerber*innen wird in sämtlichen Parteien weitergesponnen und vielerorts werden Rufe nach weiteren Einschränkungen der Rechte von Geflüchteten laut – Zeit, das die Bewohner*innen der LEA in Ellwangen selbst gehört werden.

Solidarität mit „Our House Nansen 1″

Our House Nansen 1
Seit dem 30.04. ist das Wohnheim im Fridtjof-Nansen-Weg 1 besetzt. Den Besetzer*innen geht es dabei „um ein gutes Leben und angemessene Wohnbedingungen für alle Menschen. Deshalb ist es ihen wichtig, dass verschiedene von Wohnungsnot betroffene Gruppen nicht gegeneinander ausgespielt werden.“ Wir solidarisieren uns mit ihren Forderungen:

- Die Stadt Göttingen muss den Verkauf des bisher vom Goethe-Institut genutzten Gebäudekomplexes unverzüglich stoppen.
- In dem bisherigen Goethe-Institut muss Wohnraum zur Verfügung gestellt werden. Dieser ist zuerst jenen Geflüchteten anzubieten, die derzeit noch in der Notunterkunft Siekhöhe untergebracht sind. Aber auch weitere unter prekären Bedingungen lebende Menschen sollen hier eigenen Wohnraum finden können.
- In dem Wohngebäude in der Fridtjof-Nansen-Straße soll kein neues Lager eingerichtet werden. Vielmehr müssen die einziehenden Geflüchteten eigene Mietverträge erhalten und mindestens ein eigenes Zimmer bewohnen. Die Stadt muss ggf. notwendige Renovierungsarbeiten übernehmen, um einen ortsüblichen Wohnstandard zu gewährleisten.

Mehr zu den Hintergründen und aktuellem Stand findet ihr auf der Seite von „Our House Nansen 1“ oder auch auf Facebook.

Keine Zukunft für Nazis!

Keine Zukunft für Nazis

Am 25. April haben Neonazis um die Partei „Die Rechte“ und der sog. „Volksbewegung Niedersachsen“ in Göttingen eine Demonstration angemeldet, um für den sog. „Tag der deutschen Zukunft“ (kurz „TddZ“) in Goslar am 2.6.18 zu mobilisieren. Die durch Jens Wilke angemeldete Demonstration soll um 18 Uhr auf dem Bahnhofvorplatz starten und dann über die Berliner Straße und Godehardstraße über die Königsallee und Groner Landstraße zurück zum Bahnhof verlaufen. Auch wenn die Stadt den Neonazis in Göttingen die Demonstration bewilligt hat und diese durch die Polizei schützen lässt, werden wir da sein und ihnen laut und entschlossen den Weg verstellen! Unsere Zukunft ohne Nazis – kein Raum für rassistisches, nationalistisches und sexistisches Gedankengut in Göttingen, Goslar oder sonstwo!
Kommt mit uns auf die Straße, seid laut und kreativ. Gemeinsam setzen wir uns solidarisch für eine Zukunft ohne Nazis ein!

Am 25.04. wird es in Göttingen unterschiedliche Aktionen geben, an denen ihr euch beteiligen könnt, haltet eure Augen und Ohren offen!
Uns haben bereits folgende Aufrufe erreicht:
- Antifaschistische Jugenddemo „Unsere Zukunft – Unsere Stadt“ um 16h am Gänseliesel
- Kundgebung ab 17 Uhr am Platz der Göttinger Sieben von der Basisdemokratischen Linken und am 23.04. gibt es von der BL um 18 Uhr im Autonomicum eine Info-Veranstaltung zum TddZ und den Gegenmobilisierungen
- Kundgebung vom Bündnis gegen Rechts um 17.15h auf dem Bahnhofplatz (s. Aufruf)

Feministisches Konzert im Juzi am 9.3.!

Am Freitag, den 9. März veranstalten wir ein feministisches Konzert im Juzi, Wrackspurts und Jennifer Gegenläufer aus Leipzig sind mit am Start! Wir freuen uns schon riesig auf euch, tolle Musik (Punk-Grunge und humorbefreiter Homolobby-Rap) und natürlich auf eine gute Stimmung!

feministisches Konzert 9.3.2018

We still resist! Jeden Tag feministisch Kämpfen

we still resist!
In diesem Jahr gibt es rund um den 8. März einen ganzen Aktionsmonat mit Demos, Veranstaltungen und vielem mehr, der sich mit verschiedenen Aspekten feministischer Kämpfe beschäftigt. Das Programm gibt es hier