Comments http://femKo.blogsport.de Wed, 20 Sep 2017 03:20:39 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Administrator_in http://femKo.blogsport.de/2015/01/11/nsu-komplex-aufloesen-fuer-eine-gesellschaft-ohne-rassismus/#comment-2729 Sun, 18 Jan 2015 16:30:27 +0000 http://femKo.blogsport.de/2015/01/11/nsu-komplex-aufloesen-fuer-eine-gesellschaft-ohne-rassismus/#comment-2729 Mehr Infos zu der Kundgebung am Montag: <b>Göttinger Kundgebung für die Aufklärung des NSU-Komplexes, gegen Nationalismus und Rassismus, für ein solidarisches Zusammenleben</b> // 19. Januar 2015 um 17:00 - 19:00 Uhr am Gänseliesel, Marktplatz Göttingen// <blockquote> Am 19. Januar 2015 jährt sich zum vierzehnten Mal der erste Bombenanschlag des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) in Köln. Genau wie beim späteren Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße war dabei nur durch ein Wunder niemand ums Leben gekommen. Mindestens zehn Menschen wurden jedoch durch den NSU mit Hilfe seines Netzwerkes ermordet. So wurde am 6.April 2006 Halit Yozgat in Kassel – nur einen Katzensprung von Südniedersachsen entfernt – ermordet. All dies kann nicht ungeschehen gemacht werden, weder die Toten, noch die Verletzten, und auch nicht die jahrelangen Drangsalierungen ihrer Angehörigen durch Ermittlungsbehörden. Wenn am 20. Januar 2015 im Münchener NSU-Prozess der Nagelbombenanschlag der Keupstraße verhandelt wird, zeigen wir Solidarität mit den mehr als 30 Nebenkläger_innen und Angehörigen der Opfer. Am Vorabend des Prozesstages gedenken wir der Opfer. Vor allem protestieren wir gegen jahrelange rassistische Ausgrenzung und Diskriminierung der Betroffenen von NSU-Morden und fordern eine schonungslose Aufklärung: Wer gehört(e) alles zum NSU? Wie groß ist die gesellschaftliche Dimension des NSU-Komplexes? Welche Rolle spielen Politik, Polizei und Geheimdienste? Wir wissen, dass es die Unterstützung aller gesellschaftlichen Gruppen braucht, denen bewusst ist, dass der Gerichtsprozess alleine nicht ausreichen wird, um die Geschichte der Mord- und Anschlagserie aufzuklären und die Ursachen des rassistischen Terrors zu beheben. Wenn bei den gegenwärtigen bundesweiten Montagskundgebungen wie Pegida in Dresden oder Kagida in Kassel erneut nationalistische, gekoppelt mit rassistischen Parolen skandiert werden und soziale Verteilungsfragen auf dem Rücken von Flüchtlingen ausgetragen werden, sagen wir: Jetzt ist der Moment gekommen, geschlossen und unmissverständlich auch in Göttingen unserer Empörung, unserem Entsetzen, unserem Widerstand Ausdruck zu verleihen. Zu lange haben zivilgesellschaftliche Kräfte die Taten des NSU unterschätzt. Der NSU darf seine Ziele nicht erreichen: Wir werden nicht zulassen, dass in dieser Gesellschaft Menschen und Gemeinschaften durch rassistischen Populismus, oder gar durch Bomben- und Mordanschläge bedroht, an den Rand gedrängt oder ausgelöscht werden können. Wir wollen eine Gesellschaft, in der Menschen ohne Angst verschieden sein können. Wir lassen uns weder durch ungleiche Teilhabe noch durch Terror spalten. Als Antwort auf den in Teilen unserer Gesellschaft herrschenden Rassismus tragen wir unser Gedenken an die Opfer der NSU-Morde in die Öffentlichkeit. Unsere Antwort heißt, über nationalstaatliche Grenzen hinweg wirkende Solidarität mit den Angehörigen rassistischer Morde, aber auch Solidarität mit Migrant_innen im gegenseitigen Respekt füreinander. Auf das Mitbringen von Fahnen bitten wir zu verzichten. Als Ausdruck des Protestes und der Anteilnahme können symbolisch Aktenorder hochgehalten werden. Diese stehen für die unaufgeklärten Zusammenhänge und das durch Ermittlungsbehörden vernichtete Aktenmaterial.</blockquote> Mehr Infos zu der Kundgebung am Montag:
Göttinger Kundgebung für die Aufklärung des NSU-Komplexes, gegen Nationalismus und Rassismus, für ein solidarisches Zusammenleben
// 19. Januar 2015 um 17:00 – 19:00 Uhr am Gänseliesel, Marktplatz Göttingen//

Am 19. Januar 2015 jährt sich zum vierzehnten Mal der erste Bombenanschlag des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) in Köln. Genau wie beim späteren Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße war dabei nur durch ein Wunder niemand ums Leben gekommen. Mindestens zehn Menschen wurden jedoch durch den NSU mit Hilfe seines Netzwerkes ermordet. So wurde am 6.April 2006 Halit Yozgat in Kassel – nur einen Katzensprung von Südniedersachsen entfernt – ermordet.

All dies kann nicht ungeschehen gemacht werden, weder die Toten, noch die Verletzten, und auch nicht die jahrelangen Drangsalierungen ihrer Angehörigen durch Ermittlungsbehörden.

Wenn am 20. Januar 2015 im Münchener NSU-Prozess der Nagelbombenanschlag der Keupstraße verhandelt wird, zeigen wir Solidarität mit den mehr als 30 Nebenkläger_innen und Angehörigen der Opfer. Am Vorabend des Prozesstages gedenken wir der Opfer. Vor allem protestieren wir gegen jahrelange rassistische Ausgrenzung und Diskriminierung der Betroffenen von NSU-Morden und fordern eine schonungslose Aufklärung: Wer gehört(e) alles zum NSU? Wie groß ist die gesellschaftliche Dimension des NSU-Komplexes? Welche Rolle spielen Politik, Polizei und Geheimdienste?

Wir wissen, dass es die Unterstützung aller gesellschaftlichen Gruppen braucht, denen bewusst ist, dass der Gerichtsprozess alleine nicht ausreichen wird, um die Geschichte der Mord- und Anschlagserie aufzuklären und die Ursachen des rassistischen Terrors zu beheben.

Wenn bei den gegenwärtigen bundesweiten Montagskundgebungen wie Pegida in Dresden oder Kagida in Kassel erneut nationalistische, gekoppelt mit rassistischen Parolen skandiert werden und soziale Verteilungsfragen auf dem Rücken von Flüchtlingen ausgetragen werden, sagen wir: Jetzt ist der Moment gekommen, geschlossen und unmissverständlich auch in Göttingen unserer Empörung, unserem Entsetzen, unserem Widerstand Ausdruck zu verleihen. Zu lange haben zivilgesellschaftliche Kräfte die Taten des NSU unterschätzt. Der NSU darf seine Ziele nicht erreichen: Wir werden nicht zulassen, dass in dieser Gesellschaft Menschen und Gemeinschaften durch rassistischen Populismus, oder gar durch Bomben- und Mordanschläge bedroht, an den Rand gedrängt oder ausgelöscht werden können. Wir wollen eine Gesellschaft, in der Menschen ohne Angst verschieden sein können. Wir lassen uns weder durch ungleiche Teilhabe noch durch Terror spalten.

Als Antwort auf den in Teilen unserer Gesellschaft herrschenden Rassismus tragen wir unser Gedenken an die Opfer der NSU-Morde in die Öffentlichkeit. Unsere Antwort heißt, über nationalstaatliche Grenzen hinweg wirkende Solidarität mit den Angehörigen rassistischer Morde, aber auch Solidarität mit Migrant_innen im gegenseitigen Respekt füreinander.

Auf das Mitbringen von Fahnen bitten wir zu verzichten. Als Ausdruck des Protestes und der Anteilnahme können symbolisch Aktenorder hochgehalten werden. Diese stehen für die unaufgeklärten Zusammenhänge und das durch Ermittlungsbehörden vernichtete Aktenmaterial.

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by: FLT* http://femKo.blogsport.de/2014/12/08/feminismus-freiraum-feiern/#comment-2728 Wed, 10 Dec 2014 12:28:02 +0000 http://femKo.blogsport.de/2014/12/08/feminismus-freiraum-feiern/#comment-2728 über Schöner Leben ging noch folgende Ankündigung der Party: <blockquote>Feminismus heißt für uns unter anderem patriarchalen und heterosexistischen Strukturen keinen Platz zu bieten, uns für eine emanzipatorische Gesellschaft ohne Diskriminierungen einzusetzen, uns antifaschistisch zu positionieren. Das wollen wir natürlich im „großen Ganzen“, aber auch im „Kleinen“, Partys als explizit feministisch zu markieren, ist für uns ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wir wollen damit zum einen queerfeministische und antisexistische Standards gewahrt wissen und ein Bewusstsein dafür schaffen, dass diese Standards im besten Falle überall Gültigkeit besitzen sollten. Zum anderen versuchen wir einen Freiraum in der Freiraumlosigkeit zu schaffen. Eine feministische TLF*-Party verstehen wir in diesem Zusammenhang als eine Annäherung an einen Raum, der frei vom männlichen Blick ist. Dass der männliche Blick im Sinne einer sozialen „Gewohnheit“ nun mal nicht nur von männlich markierten Subjekten ausgeht, ist uns auch klar. Dennoch ist es nötig und auch möglich einen Raum zu schaffen, der zumindest freier ist von den Einschränkungen und negativen Erlebnissen, die der männliche Blick und patriarchale Verhaltensweisen für viele von uns mit sich bringen. Umso ausgelassener lässt es sich feiern. Und feiern, vor allem ein einem queerfeministischen Freiraum, ist wichtig, um mal die alltägliche sexistische und sonstwie unzumutbare Scheiße für ein paar Augenblicke zu vergessen. Zum Feiern kann auch gehören, sich untereinander zu vernetzen, sich gegenseitig zu unterstützen oder einfach eine schöne Zeit miteinander zu verbringen. <b>All das wollen wir! Wir sehen uns am 12.12.2014 ab 22 Uhr im Juzi.</b></blockquote> über Schöner Leben ging noch folgende Ankündigung der Party:

Feminismus heißt für uns unter anderem patriarchalen und heterosexistischen Strukturen keinen Platz zu bieten, uns für eine emanzipatorische Gesellschaft ohne Diskriminierungen einzusetzen, uns antifaschistisch zu positionieren. Das wollen wir natürlich im „großen Ganzen“, aber auch im „Kleinen“, Partys als explizit feministisch zu markieren, ist für uns ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wir wollen damit zum einen queerfeministische und antisexistische Standards gewahrt wissen und ein Bewusstsein dafür schaffen, dass diese Standards im besten Falle überall Gültigkeit besitzen sollten. Zum anderen versuchen wir einen Freiraum in der Freiraumlosigkeit zu schaffen. Eine feministische TLF*-Party verstehen wir in diesem Zusammenhang als eine Annäherung an einen Raum, der frei vom männlichen Blick ist. Dass der männliche Blick im Sinne einer sozialen „Gewohnheit“ nun mal nicht nur von männlich markierten Subjekten ausgeht, ist uns auch klar. Dennoch ist es nötig und auch möglich einen Raum zu schaffen, der zumindest freier ist von den Einschränkungen und negativen Erlebnissen, die der männliche Blick und patriarchale Verhaltensweisen für viele von uns mit sich bringen. Umso ausgelassener lässt es sich feiern. Und feiern, vor allem ein einem queerfeministischen Freiraum, ist wichtig, um mal die alltägliche sexistische und sonstwie unzumutbare Scheiße für ein paar Augenblicke zu vergessen. Zum Feiern kann auch gehören, sich untereinander zu vernetzen, sich gegenseitig zu unterstützen oder einfach eine schöne Zeit miteinander zu verbringen.

All das wollen wir! Wir sehen uns am 12.12.2014 ab 22 Uhr im Juzi.

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by: Administrator_in http://femKo.blogsport.de/2014/10/06/fuer-selbstbestimmten-studentischen-wohnraum-gemeinsam-kaempfen/#comment-2683 Tue, 14 Oct 2014 09:39:22 +0000 http://femKo.blogsport.de/2014/10/06/fuer-selbstbestimmten-studentischen-wohnraum-gemeinsam-kaempfen/#comment-2683 Am <strong>Samstag, den 25.10. wird es um 14 Uhr am Wilhelmsplatz eine Demonstration</strong> zur Wohnungsnot und der unsozialen Wohnungspolitik des Studentenwerks in Göttingen Geben. Kommt, seit laut, kreativ und misscht euch ein, wenn es darum geht sich für den Wohnraumerhalt in Göttingen einzusetzen! mehr dazu auf der <a href="https://www.facebook.com/Wohnrauminitiative">Facebook-Seite der Wohnrauminitiative Göttingen</a>. Am Samstag, den 25.10. wird es um 14 Uhr am Wilhelmsplatz eine Demonstration zur Wohnungsnot und der unsozialen Wohnungspolitik des Studentenwerks in Göttingen Geben.
Kommt, seit laut, kreativ und misscht euch ein, wenn es darum geht sich für den Wohnraumerhalt in Göttingen einzusetzen!
mehr dazu auf der Facebook-Seite der Wohnrauminitiative Göttingen.

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by: Administrator_in http://femKo.blogsport.de/2014/08/26/kundgebung-gegen-jeden-antisemitismus-in-goettingen-deutschland-europa-und-anderswo/#comment-2613 Fri, 05 Sep 2014 12:52:05 +0000 http://femKo.blogsport.de/2014/08/26/kundgebung-gegen-jeden-antisemitismus-in-goettingen-deutschland-europa-und-anderswo/#comment-2613 Auf der Homepage <a href="http://hermitdemguten.wordpress.com/">her mit dem guten</a> wurden die Redebeiträge von sub*way und OLAfA zum Nachlesen veröffentlicht. Auf der Homepage her mit dem guten wurden die Redebeiträge von sub*way und OLAfA zum Nachlesen veröffentlicht.

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by: T*L*F* Göttingen http://femKo.blogsport.de/2014/02/27/her-mit-dem-ganzen-leben-auf-zum-frauenkampftag-2014/#comment-2386 Mon, 03 Mar 2014 21:49:21 +0000 http://femKo.blogsport.de/2014/02/27/her-mit-dem-ganzen-leben-auf-zum-frauenkampftag-2014/#comment-2386 Außerdem gibts auch eine <a href="http://fltcafe.blogsport.de/2014/03/03/8-maerz/">FLT*-Party</a> am Abend vom 8. März im Juzi! <a href="http://monstersofgoe.de/termine/#termin479"><img src="http://fltcafe.blogsport.de/images/thumb-flt_party_8.4._A.jpg" alt="FLT*-Party am 8.4.14" /></a> Außerdem gibts auch eine FLT*-Party am Abend vom 8. März im Juzi!

FLT*-Party am 8.4.14

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by: DancyQueen http://femKo.blogsport.de/2013/02/08/one-billion-rising-14-02-2013/#comment-1891 Sun, 10 Feb 2013 20:20:09 +0000 http://femKo.blogsport.de/2013/02/08/one-billion-rising-14-02-2013/#comment-1891 Es gibt aber, anderen engagierten feministischen Künstler_innen viele andere tolle Videos die Lust machen los zu tanzen: <iframe width="450" height="253" src="http://www.youtube.com/embed/fL5N8rSy4CU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> <iframe width="450" height="253" src="http://www.youtube.com/embed/UnX9ZQRykqA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> Es gibt aber, anderen engagierten feministischen Künstler_innen viele andere tolle Videos die Lust machen los zu tanzen:

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by: Administrator_in http://femKo.blogsport.de/2012/07/15/eine-menge-waesche-zu-waschen-pinkwashing-und-andere-queere-positonen-zu-israel/#comment-1556 Thu, 26 Jul 2012 12:32:20 +0000 http://femKo.blogsport.de/2012/07/15/eine-menge-waesche-zu-waschen-pinkwashing-und-andere-queere-positonen-zu-israel/#comment-1556 @daniel: Sorry, dein Beitrag war einige Zeit in der Moderationsschleife. Momentan wird jedes Kommentar moderiert und muss von uns freigeschaltet werden, dann dauert es manchmal ein wenig. Wir sind noch dabei zu erproben, welche Form der Kommentarfunktion uns für diesen Blog am sinnvollsten erscheint. Dazu ist es die erste Diskussion die hier auf dem Blog stattfinden, was uns sehr freut. @daniel: Sorry, dein Beitrag war einige Zeit in der Moderationsschleife. Momentan wird jedes Kommentar moderiert und muss von uns freigeschaltet werden, dann dauert es manchmal ein wenig. Wir sind noch dabei zu erproben, welche Form der Kommentarfunktion uns für diesen Blog am sinnvollsten erscheint. Dazu ist es die erste Diskussion die hier auf dem Blog stattfinden, was uns sehr freut.

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by: daniel http://femKo.blogsport.de/2012/07/15/eine-menge-waesche-zu-waschen-pinkwashing-und-andere-queere-positonen-zu-israel/#comment-1553 Tue, 24 Jul 2012 09:29:04 +0000 http://femKo.blogsport.de/2012/07/15/eine-menge-waesche-zu-waschen-pinkwashing-und-andere-queere-positonen-zu-israel/#comment-1553 hallo ist meine post von gestern im spam gelandet? hallo
ist meine post von gestern im spam gelandet?

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by: daniel http://femKo.blogsport.de/2012/07/15/eine-menge-waesche-zu-waschen-pinkwashing-und-andere-queere-positonen-zu-israel/#comment-1552 Mon, 23 Jul 2012 22:55:17 +0000 http://femKo.blogsport.de/2012/07/15/eine-menge-waesche-zu-waschen-pinkwashing-und-andere-queere-positonen-zu-israel/#comment-1552 danke Tatjana für deine Antworten, ich denke Du hast einige wichtige Punkte benannt, die bei dieser Diskussion schief liegen. noch einige ergänzungen für clara: Die "Branding Israel"-Kampagne (offizieller Name!)ist kein kleiner Fisch sondern eine millionenschwere Angelegenheit in der einige Ministerien eingebunden sind, also beileibe keine reine Tourismuskampagne. Dass wurde nebenbei im Artikel erwähnt, scheinst Du aber überlesen zu haben? hier gibt es eine Dokumentation der Aktivitäten und einige Zahlen des designierten Budgets: http://www.prettyqueer.com/2011/11/29/a-documentary-guide-to-pinkwashing-sarah-schulman-new-york-times-oped/ Die Rechtfertigung von Unterdrückung, eines andauernden, brutalen Besatzungsregimes, operiert ganz "traditionell" mit der Erhöhung der eigenen Überlegenheit und des Beweises bzw. Konstruktion der Inferiorität der "Anderen", die es aus diesem Grund nicht anders verdienen oder gar befreit werden sollen. Es geht also hier um die Kritik und Sichtbarmachung von zynischer Vereinnahmung von Themen wie LTGB-Rechten oder auch Frauenrechten usw.. Deine Annahme hier werde mit "gut" und "böse" operiert verkennt den Kern der Kritik. Es geht nicht um den Vergleich dieser Gesellschaften sondern wie Unterdrückung gerechtfertigt wird. Du würdest auf die Krtik an kolonialer Praxis der europäischen Staaten ja wohl auch nicht antworten: "Aber sie haben doch recht, die "primitiven" Eingeborenen behandeln ihre Frauen wirklich schlechter als der Kolonialherr seine Frau, wollt ihr etwa die augeklärte europäische Kultur mit der primitiven afrikanischen gleichsetzen" Das wäre in einer radikalen Linken bzw. einer radikalen feministischen Kritik nicht denkbar, so weit hinter eine Theorie zurückzufallen. Um so trauriger, dass ich hier auf einem sich selbst als queer oder feministischem bezeichnenden Blog so weit ausholen muss, um diesen eigentlich zu erwartenden Grundkonsenz einzufordern! Die Besatzung un kriegerische Politik Israels besteht aus dem Grund der Landnahme und Machterhaltung oder meinetwegen militärischen und politischen Überlegungen, aber nicht um irgendwelche LTBG-Rechte in der Westbank durchzusetzen. Oder anders gesagt, Menschenrechte, und als solche begreife ich LTGB-Rechte, können oder sollten nicht seperat voneinander behandelt werden. Wer sich um Menschenrechte einen Dreck schert, dem sollte man skeptisch gegenüberstehen, wenn er sie sich plötzlich auf die Fahnen schreibt. Am Ende noch der Hinweis, dass der Pinkwashing Workshop, der auf dem TCSD von Yossi&#38;Liad gehalten wurde, und um den dies Diskussion u.a kreist, an diesem Montag den 30.07 in Berlin im Südblock (am Kotti) erneut stattfindet. danke Tatjana für deine Antworten, ich denke Du hast einige wichtige Punkte benannt, die bei dieser Diskussion schief liegen.

noch einige ergänzungen für clara:
Die „Branding Israel“-Kampagne (offizieller Name!)ist kein kleiner Fisch sondern eine millionenschwere Angelegenheit in der einige Ministerien eingebunden sind, also beileibe keine reine Tourismuskampagne. Dass wurde nebenbei im Artikel erwähnt, scheinst Du aber überlesen zu haben?
hier gibt es eine Dokumentation der Aktivitäten und einige Zahlen des designierten Budgets:
http://www.prettyqueer.com/2011/11/29/a-documentary-guide-to-pinkwashing-sarah-schulman-new-york-times-oped/

Die Rechtfertigung von Unterdrückung, eines andauernden, brutalen Besatzungsregimes, operiert ganz „traditionell“ mit der Erhöhung der eigenen Überlegenheit und des Beweises bzw. Konstruktion der Inferiorität der „Anderen“, die es aus diesem Grund nicht anders verdienen oder gar befreit werden sollen. Es geht also hier um die Kritik und Sichtbarmachung von zynischer Vereinnahmung von Themen wie LTGB-Rechten oder auch Frauenrechten usw.. Deine Annahme hier werde mit „gut“ und „böse“ operiert verkennt den Kern der Kritik. Es geht nicht um den Vergleich dieser Gesellschaften sondern wie Unterdrückung gerechtfertigt wird. Du würdest auf die Krtik an kolonialer Praxis der europäischen Staaten ja wohl auch nicht antworten: „Aber sie haben doch recht, die „primitiven“ Eingeborenen behandeln ihre Frauen wirklich schlechter als der Kolonialherr seine Frau, wollt ihr etwa die augeklärte europäische Kultur mit der primitiven afrikanischen gleichsetzen“

Das wäre in einer radikalen Linken bzw. einer radikalen feministischen Kritik nicht denkbar, so weit hinter eine Theorie zurückzufallen. Um so trauriger, dass ich hier auf einem sich selbst als queer oder feministischem bezeichnenden Blog so weit ausholen muss, um diesen eigentlich zu erwartenden Grundkonsenz einzufordern!

Die Besatzung un kriegerische Politik Israels besteht aus dem Grund der Landnahme und Machterhaltung oder meinetwegen militärischen und politischen Überlegungen, aber nicht um irgendwelche LTBG-Rechte in der Westbank durchzusetzen.

Oder anders gesagt, Menschenrechte, und als solche begreife ich LTGB-Rechte, können oder sollten nicht seperat voneinander behandelt werden. Wer sich um Menschenrechte einen Dreck schert, dem sollte man skeptisch gegenüberstehen, wenn er sie sich plötzlich auf die Fahnen schreibt.

Am Ende noch der Hinweis, dass der Pinkwashing Workshop, der auf dem TCSD von Yossi&Liad gehalten wurde, und um den dies Diskussion u.a kreist, an diesem Montag den 30.07 in Berlin im Südblock (am Kotti) erneut stattfindet.

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by: Tatjana http://femKo.blogsport.de/2012/07/15/eine-menge-waesche-zu-waschen-pinkwashing-und-andere-queere-positonen-zu-israel/#comment-1550 Sat, 21 Jul 2012 13:59:19 +0000 http://femKo.blogsport.de/2012/07/15/eine-menge-waesche-zu-waschen-pinkwashing-und-andere-queere-positonen-zu-israel/#comment-1550 PS: Ein besonders offensichtliches Beispiel: Ein schwuler Amerikaner erzählt im Internet davon, wie er ganz naiv bei der Flotilla anfragte, ob seine queere Organisation mitmachen könne. Sie wurden abgelehnt. Dann fand er heraus dass die Flotilla ein "Hamas-Projekt" ist, und er war geschockt. So ähnlich stellte ein gewisser Marc seine Erfahrungen dar. (Angeblich hat die israelische Regierung das Video vielfach verbreitet, dafür habe ich aber keine Quelle). Nun, Marc heisst Omer, ist nicht Amerikaner sondern Israeli, hat niemals bei der Flotilla angefragt usw: Das Video ist gelogen und instrumentalisiert Queer Issues (einige Leute auf der Flotilla, was immer man von ihr halten mag, sind homosexuell geoutet) für einen nationalen Konflikt mit konkreten Lügen. Das Video wurde vielfach von der israelischen Regierung verbreitet. Hier das Originalvideo http://www.youtube.com/watch?v=vhmBbGFJleU Hier die Kritik und Dekonstruktion auf Electronic Intifada. http://electronicintifada.net/tags/omer-gershon Denkst Du, irgend ein linker Israeli oder palästinensischer Queer findet das cool? Ist da irgendwas emazipatives dran? I dont think so. PS: Ein besonders offensichtliches Beispiel: Ein schwuler Amerikaner erzählt im Internet davon, wie er ganz naiv bei der Flotilla anfragte, ob seine queere Organisation mitmachen könne. Sie wurden abgelehnt. Dann fand er heraus dass die Flotilla ein „Hamas-Projekt“ ist, und er war geschockt. So ähnlich stellte ein gewisser Marc seine Erfahrungen dar. (Angeblich hat die israelische Regierung das Video vielfach verbreitet, dafür habe ich aber keine Quelle).
Nun, Marc heisst Omer, ist nicht Amerikaner sondern Israeli, hat niemals bei der Flotilla angefragt usw: Das Video ist gelogen und instrumentalisiert Queer Issues (einige Leute auf der Flotilla, was immer man von ihr halten mag, sind homosexuell geoutet) für einen nationalen Konflikt mit konkreten Lügen. Das Video wurde vielfach von der israelischen Regierung verbreitet.
Hier das Originalvideo http://www.youtube.com/watch?v=vhmBbGFJleU
Hier die Kritik und Dekonstruktion auf Electronic Intifada. http://electronicintifada.net/tags/omer-gershon
Denkst Du, irgend ein linker Israeli oder palästinensischer Queer findet das cool? Ist da irgendwas emazipatives dran? I dont think so.

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