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Göttingen goes G20!

Beim G20-Gipfel am 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg kommen die Vertreter*innen der 19 mächtigsten Industrie- und Schwellenländer und der EU zusammen. Dort wird in ihrem Sinne über die internationale Finanz- und Wirtschaftspolitik verhandelt, die weltweit zu Krisen, Armut, Ausbeutung, Krieg und Umweltzerstörung führt und maßgeblichen Einfuss auf unser Zusammenleben hat.
In Hamburg laufen die Vorbereitungen zu den Protesten seit Monaten auf Hochtouren, die neuesten Infos und auch Links zu vielen anderen Netzwerken und Aktiven findet ihr auf der Seite #No G20 2017.

In Göttingen sind mehrere Veranstaltungen von unterschiedlichen Ortsgruppen geplant, bei denen gemeinsam diskutiert wird und auf die Proteste gegen den G20 vorbereitet wird:
Die Ankündigungen und Termine findet ihr auf der eigens dafür eingerichteten Facebook-Seite. Neben inhaltlich-passenden Veranstaltungen, wie beispielsweise „Gegen die Kriege, die sie führen, den Frieden organisieren! – Die Freiheitsbewegung Kurdistans zu G20″ von YXK am 20.06.2017 wird es auch Veranstaltungen zur aktiven Vorbereitungen geben, wie beispielswiese „Kreativ gegen G20″ am 11.06.2017 im Juzi oder auch einem Blockadetraining mit der GJ und ver.di am 29.06.2017, sowie expliziete Mobilisierungsveranstaltungen geben. Teilweise werden die Orte und Zeiten noch veröffentlicht, seht also einfach ab und zu mal auf der Facebook-Seite von Göttingen goes G20 vorbei!

Lasst uns den Gipfel in Hamburg gemeinsam auf den Kopf stellen!
Gemeinsam wollen wir grenzenlose Solidarität üben und unseren Wiederstand gegen die Politik der G20 auf die Straßen bringen, in Hamburg und in Göttingen!

Göttingen goes G20

Soli-Erklärung mit den „frechen Panthern PoC“

Wir von Femko möchten hiermit verspätet den frechen Panther PoC unsere Solidarität aussprechen.
Im Nachhall einer im Januar 2017 von Association Progrès und dem Fachschaftsrat Sozialwissenschaften (FSR SOWI) organisierten Veranstaltung mit Klaus Blees (Aktion 3.Welt Saar) wandten sich die frechen Panther PoC mit einer Stellungnahme an die Organisator_innen und die linke Göttinger Öffentlichkeit.
Die frechen Panther PoC machten darauf aufmerksam, dass dieser Vortrag keine konstruktive Kritiken an Critical Whiteness (Kritischem Weißsein) setzte. Stattdessen war der Vortrag von vielen rassistischen Äußerungen des Referenten durchzogen (s. Stellungnahme der frechen Panther PoC). Auch wir fanden den Vortrag problematisch und teilen die Kritikpunkte der frechen Panther PoC.
Auf das Schreiben der frechen Panther PoC gab es bisher unseres Wissens nach keine öffentlichen solidarischen Reaktionen. Davon nehmen auch wir uns nicht aus, finden es aber sehr problematisch. Das ist ein bezeichnendes Beispiel dafür, dass die Thematisierung von Rassismus nach wie vor häufig von Betroffenen von Rassismus übernommen wird. Nur von den Veranstalter_innen wurde eine Stellungnahme veröffentlicht. Aus unserer Sicht fehlte es dieser an Bereitschaft, die frechen Panther PoC in ihrer Kritik ernst zu nehmen und in eine respektvolle inhaltliche Auseinandersetzung zu
gehen. Wir wünschen uns konstruktive inhaltliche Diskussionen, die über eine pauschale Ablehnung von Critical Whiteness hinausreichen und es als eine wichtige Grundlage für antirassistisches Handeln ernst nehmen. Beides haben wir in der Veranstaltung vermisst.
Der Ansatz von Critical Whiteness hilft uns dabei, einen kritischen Umgang mit eigenen gesellschaftlichen Privilegien zu entwickeln. Eine Basis für gemeinsames antirassistisches Handeln setzt unserer Meinung nach voraus, dass sich gerade Leute, die von Rassismus profitieren, mit der Wirkmacht von Rassismen auseinandersetzen und diese aktiv bekämpfen.
Das heißt für uns nicht, dass Critical Whiteness ein abgeschlossenes und feststehendes Konzept ist. Wir halten es für sinnvoll, Grenzen und Möglichkeiten zu diskutieren. Über eine vermeintliche Kritik an Critical Whiteness jedoch rassistische Begriffe, Redensarten und Fremdzuschreibungen von Menschen zu re_produzieren, ist weit entfernt von antirassistischen Gesellschaftsentwürfen und gehört für uns weder auf die Veranstaltungsagenda emanzipatorischer Gruppen noch an die Universität.

Schluss mit lustig! 1.4. Nazifreie Zonen in Göttingen erkämpfen

aktuelle Infos hier

Schluss mit lustig – nazifreie Zonen erkämpfen!

Noch kein halbes Jahr ist es her, dass die Neonazis um den NPD-Landratskandidaten Jens Wilke das letzte mal in unserer Stadt aufmarschieren wollten. Aufgrund der militanten antifaschistischen Mobilisierung machte die Stadt Göttingen in letzter Minute einen Rückzieher und stutzte die Veranstaltung auf eine Kundgebung am Bahnhof zusammen. Der große Knall blieb aus. Ein paar brennende Barrikaden und Auseinandersetzungen mit der Polizei ließen erahnen, was der Versuch, einen Naziaufmarsch in Göttingen durchzusetzen, bedeutet.

Nun steht der nächste verzweifelte Versuch der Neonazis an, Raum auf der Straße zurückzugewinnen. Am 01.04.2017 wollen sie sich erneut bemühen, in Göttingen aufzumarschieren. Die überregionale Vernetzung des Freundeskreises verschafft der Veranstaltung ein hochkarätiges Aufgebot an RednerInnen. Neben dem Who-is-Who der Thüringer Naziszene und dem Blood&Honor und NSU-Unterstützer Thorsten Heise sollen auch die militante Grenzschützerin Melanie Dittmer (Köln) und Chef der Dortmunder Neonazis Michael Brück auftreten.

In letzter Zeit haben sich die Nazistrukturen deutlich verändert. Einerseits reduzierte sich die Anzahl der auftretenden Nazis auf ihren öffentlichen Veranstaltungen nach der gescheiterten Wahlkampfoffensive sichtbar. Auch etliche militante Aktionen gegen Fahrzeuge und Personen trugen ihren Teil hierzu bei. Aus dieser Entwicklung und der fortschreitenden politischen Isolation des „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“, ging andererseits zunehmend ein durchgedrehter Kern an Leuten hervor, der jeden Tag mit der nationalen Revolution rechnet, sofern sich doch nur endlich mal die völkischen Massen erheben mögen.

Um den alles entscheidenden Anstoß zu geben, schreckt die Gruppe vor nichts mehr zurück. So wurden am 12.11.2016 im Nachgang einer gescheiterten Kundgebung in Göttingen drei Antifaschist*innen mit einem Messer und anderen Waffen attackiert.
Nicht nur dieses Beispiel zeigt, dass Nazis ihre menschenverachtende mörderische Ideologie konsequent in die Tat umsetzen, wenn Ihnen der Raum dazu gelassen wird. Denn es gab Zeiten, in denen Nazis sich in Göttingen wesentlich freier bewegen konnten als heute und ihrem brutalen Wahnsinn noch schrecklichere Taten folgen ließen: Auch 2017 ist der Mord an Alexander Selchow, der in der Silvesternacht 1990 im nahen Rosdorf von zwei Skinheads erstochen wurde, nicht vergessen. Einzig entschlossener breiter und mitunter auch militanter antifaschistischer Widerstand hat Göttingen in den Folgejahren zu dem gemacht, was es heute ist: Ein Ort, an dem Nazis mit entschiedener Gegenwehr rechnen müssen. Ein Ort, in dem Andersdenkende und von Rassismus betroffene sich im Verhältnis zu anderen Orten in der BRD weitgehend sicher fühlen können.

Entsprechend notwendig ist der antifaschistische Selbstschutz, entsprechend legitim und unerlässlich ist unser Widerstand. Wir werden weiterhin mit allen nötigen Mitteln dafür Sorge tragen, dass Nazis nicht den Raum bekommen um ihren brutalen Wahnsinn in die Tat umzusetzen. Auf allen Ebenen und mit allen Mitteln.

Uns ist es scheißegal, ob die Stadt die Demo der Nazis verbietet oder nicht. Kein Recht der Welt sollte Menschenfeinden wie diesen einen öffentlichen Auftritt gewähren. Wenn die Verwaltung den Auftritt der Faschos nicht verhindert, dann nehmen wir das selbst in die Hand. Wir können und wollen das Verhalten der Stadt und der Bullen nicht weiter hinnehmen – und wir dulden keine Nazis auf unseren Straßen. Wenn Nazis in Göttingen laufen wollen, dann greifen wir an!

Am 01.04 ist Schluss mit Lustig.

Kommt nach Göttingen und macht mit uns zusammen den Naziaufmarsch zum Desaster!

Give them Hell!

Meldet euch bei uns, wenn ihr Pennplätze braucht oder Mobi-Material zugeschickt bekommen wollt:

Pennplätze: pennen.schlussmitlustig@riseup.net

Mobi: mobi.schlussmitlustig@riseup.net

Reclaim feminism am 4. März 2017

RECLAIM FEMINISM – We are not fighting for flowers! Der 8. März ist offiziell der „internationale Frauentag“. Dieser Tag bedeutet für uns jedoch mehr, als die vermeintliche Gleichstellung nur zweier Geschlechter zu feiern und Blumen zu verschenken. Für uns ist dieser Tag der internationale FrauenLesbenTrans*-Kampftag. Es geht uns darum, gemeinsam Kämpfe gegen das Patriarchat und für Emanzipation und Selbstbestimmung zu führen. Lasst uns gemeinsam für sexuelle Selbstbestimmung kämpfen und für eine Welt ohne Sexismus und sexualisierte Gewalt.

Sexualisierte Gewalt ist Alltag! Der Kampf dagegen ebenso!
Ein allgegenwärtiges Problem unserer männlich dominierten Gesellschaft ist nach wie vor sexualisierte Gewalt. Laut einer BMFSFJ-Studie hat jede 7. „in Deutschland lebende Frau“ bereits „strafrechtlich relevante Formen“ sexualisierter Gewalt erlebt. Das zu eng gefasste Rechtsverständnis davon, was als Gewalt anerkannt wird, lässt eine hohe Dunkelziffer vermuten. Hinzu kommt, dass den Betroffenen sowohl im privaten Umfeld, als auch von Behörden oft nicht geglaubt wird. Umso wichtiger ist es, den Betroffenen von sexualisierter Gewalt Gehör zu verschaffen. Es sind nicht die Betroffenen, die Schuld sind, sondern diejenigen, die Gewalt ausüben! Menschen, die sich von der gesellschaftlichen „Norm“ unterscheiden, sind von spezifischen Formen sexualisierter Gewalt betroffen, z.B. Queer- , Inter*- oder Trans*- Personen, von Rassismus betroffene Personen und Menschen, die von der Gesellschaft be_hindert werden. Unterstützungsangebote müssen ausgeweitet und den spezifischen Belangen und Situationen von Betroffenen angepasst werden. Die Botschaft an alle Betroffenen sexualisierter Gewalt lautet: Ihr seid nicht allein!

Keine Vereinnahmung von Feminismus für rassistische Positionen!
Konservative, rechte und nationalistische Einstellungen sind in der Gesellschaft schon lange tief verankert und treten gegenwärtig vermehrt in Erscheinung. Dabei gehen rassistische, antifeministische, queer und trans*feindliche Positionen miteinander einher. Scheinbar widersprüchlich wird der Einsatz für die Verteidigung von „Frauenrechte“ für rassistische Stimmungsmache genutzt. Sexismus wird darin zu einem Problem der „Anderen“ gemacht und „nicht westliche Kulturen“ werden als rückständig und gewaltvoll abgewertet. Dabei wird ausgeblendet, dass auch in der vermeintlich fortschrittlichen, weiß-deutschen Gesellschaft Sexismus und sexualisierte Gewalt weit verbreitet sind und dass nicht nur „die deutsche Frau“ von sexualisierter Gewalt betroffen ist. Wir stellen uns gegen die Instrumentalisierung von sexualisierter Gewalt zur Rechtfertigung von rassistischen Positionen und Handeln!

Wir rufen dazu auf, am 4. März mit uns auf die Straße zu gehen. Wir kämpfen für ein Ende dieser alltäglichen patriarchalen Zustände, gegen sexistische und rassistische Gewalt, nationalistische Abschottungspolitik und für eine solidarische Gesellschaft. Hinaus zum FrauenLesbenTrans*-Kampftag!

Demonstration: Samstag, 4. März | 14h | Gänseliesel Göttingen

Reclaimfeminism – We are not fighting for flowers!

8.März-Bündnis 2017

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RECLAIM FEMINISM – We are not fighting for flowers!

March 8th marks the official international women’s day. But this day means much more to us than celebrating the alleged equality of the sexes and giving flowers. For us, this day is the international women-lesbian-trans*-day. We want to stand together to fight against the patriarchy and for emancipation and the right to self-identification of all women. Let us fight for the right to proclaim our own sexual identity and for a world without sexism or sexual violence.

Sexual Assault is an everyday occurrence! So is the fight against it!
Sexually charged violence is still an omnipresent problem in this (cis-)male dominated society. According to a BMFSFJ-study, 1 out of 7 “women living in Germany” has experienced some kind of “criminally liable forms” of sexual assault. The strict legal definition of sexual assault, however, leaves a large number of undocumented cases. Additionally, many women do not feel support from their friends and family as well as the legal sector which makes it important to give survivors of sexual assault a voice. It is never the victims fault but that of the aggressor!
People differing from the social norm are exposed to a specific kind of sexual violence, i.e. Queer, Inter*- or Trans* people, those affected by racism, as well as those limited by society. Therefore, support systems must be expanded to fit the specific needs and situations of victims. Our message to all the survivors: You are not alone!

No Racist opinions in Feminism!
Conservative, right winged and nationalist attitudes have long been part of society and started emerging again recently. They go hand in hand with racist, anti-feminist, queer- and trans*phobic positions. Racist propaganda uses the term “women’s rights” despite it standing in opposition to what they advertise. Sexism is made into a problem of “Others” and “non-western cultures” are viewed as backwards and violent. This ignores that even in the supposed modern, white-German society sexism and sexual violence are a common, not only involving “the German woman.” We are against the instrumentalisation of sexual violence as justification of racist positions and actions!

We are calling for a march on March 4th. We fight to end the everyday patriarchy, against sexist and racist violence, nationalistic exclusion and for a supportive community! Join us for the Women-Lesbian-Trans*-Day!

Demonstration: Saturday, March 4th @ Gänseliesel, Göttingen.

Reclaim Feminism – We are not fighting for flowers!

8.März-Bündnis 2017

Ausstellung über Schwarze Lebensrealitäten in Geschichte und Gegenwart

„Homestory Deutschland“, eine Ausstellung der ISD, ist vom 14. Januar bis zum 3. Februar im Foyer des Felix-Klein-Gymnasiums in Göttingen kostenfrei zu besuchen.
Wann? wochentags von 8:00 bis 19:00 Uhr und an den Wochenenden von 10:00 bis 16:00 Uhr.
Gruppenanmeldungen kann man an goettingen@dgb.de richten.
Die biografische und interaktive Ausstellung wird von einer inhaltlich bereichernden Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Schwarze Lebensrealitäten in Deutschland – zwischen kolonialen Kontinuitäten und Widerstand“ in den Ausstellungsräumen begleitet.
Dieses Begleitprogramm findet sich auf der Homepage des Bündnisses 27. Januar – Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus, in dessen Rahmen die Ausstellung organisiert wurde.

Wieso weshalb warum?
Die Geschichte Schwarzer Menschen in Deutschland, ihr Wirken und ihre gesellschaftlichen Beiträge, genauso aber die Geschichte des Rassismus, der Verfolgung und Vernichtung Schwarzer Menschen insbesondere im Nationalsozialismus sind bislang wenig bekannt. Am 27. Januar ist Holocaust Gedenktag, an dem bundesweit den Opfern des Nationalsozialismus gedacht wird. Aus diesem Anlass zeigen der DGB-Kreisverband Südniedersachsen-Harz, die DGB-Jugend mit dem bildungspolitischen Courage-Arbeitskreis sowie die Gruppe femko in Zusammenarbeit mit der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland ISD-Bund e.V. die Ausstellung „Homestory Deutschland“. Damit soll den blinden Flecken der Geschichte und Gedenkpolitik ein sichtbarer und politischer Beitrag entgegengesetzt werden.
Während Schwarze Menschen in Deutschland in der offiziellen Geschichtsschreibung als eigenständige gesellschaftliche Gruppe kaum auftauchen, herrschen im öffentlichen Bild auch heute zumeist vorgefasste Vorstellungen nach kolonialen Wahrnehmungsmustern vor. Wer weiß schon, wie Schwarze Musiker_innen, Künstler_innen, Wissenschaftler_innen, Soldaten und Arbeiter_innen hier lebten und wie sie bis heute wirken? Wer kennt die Geschichte ihrer Ausschlüsse, ihrer Verfolgung, aber auch des Überlebens und Auflehnens? Höchste Zeit diese verdrängten Lebensgeschichten und kollektiven Erzählungen kennenzulernen und als wichtigen Teil in die Gedenkpolitik einfließen zu lassen, meinen die Initiator_innen der Ausstellung „Homestory Deutschland“ in Göttingen.

Plakat und Programm

Veranstaltung zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen*: „Ich habe überlebt“

Am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen* spricht eine
Betroffene über ihren persönlichen Weg das Schweigen über
sexuellen Missbrauch zu brechen.
Wir begrüßen ihren Mut und unterstützen sie in ihrem Anliegen, dem
alltäglichen Aufbegehren gegen sexualisierte Gewalt eine breite gesell-
schaftliche Basis zu geben. Ihre Rede wird gerahmt von Daten und Fakten zu sexuellem Missbrauch und von einer Tanzperformance, die das Überleben feiert.

25.11.16 | Hörsaal im Auditorium | 18 Uhr