Gegen das Vergessen – gegen die Verharmlosung deutscher Verantwortung

„Gedenken braucht einen Standpunkt. Wir müssen feststellen, dass bei der Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus heute vor allem wieder die deutschen Opfer etwa von Bombenkrieg oder Vertreibungen in den Vordergrund gerückt werden. […]
Wir möchten Zeichen setzen: Gegen Gleichgültigkeit und Vergessen. Gegen die Verharmlosung deutscher Schuld und Verantwortung. Gegen das Fortbestehen rechter Ideologie und rechtsextremer Aktivitäten in Alltag und Gesellschaft. Erinnerung braucht Wissen.
In dieser Reihe wird in öffentlichen Veranstaltungen der Opfer gedacht und durch Vorträge, Lesungen, Begegnungen mit ZeitzeugInnen, Diskussionsrunden, Theater- und Filmvorführungen, Konzerte, historische Stadtrundgänge und Führungen in KZ-Gedenkstätten eine kritische Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus geführt.“

So heißt es in der Ankündigung des Göttinger Bündnis‘ 27. Januar – Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus, das für die kommenden zwei Monate wieder viele (meist kostenlose) Veranstaltungen auf die Beine gestellt hat, die zwischen dem 9. November (Tag der Reichspogromnacht 1938) und dem 30. Januar (Tag der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler) stattfinden.
Da das Konzert mit Microphone Mafia und Esther Bejarano leider ausfällt, ist die nächste Veranstaltung am kommenden Montag, 25. November um 19 Uhr im Kino Lumière, wo die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit einen Dokumentarfilm über das Ghetto in Riga zeigen wird.


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